Wie verfährt das "Sprachbad" Immersion in der Kita, wie in der Schule?

Die (fremdsprachigen) pädagogischen Fachkräfte begleiten das, was sie tun, mit einem reichhaltigen Vokaluvar. Was sie sagen, begleiten sie mit Mimik, Gestik und visuellen Hilfen. Wenn zum Beispiel über Äpfel gesprochen wird, sollten Äpfel zugegen sein. Je mehr Sinne angesprochen werden, desto besser. Die Kinder erschließen sich eigenständig, um was es geht, wie beim Erwerb ihrer Erstsprache. Sie sind nicht überfordert.

In der Schule findet der Unterricht über mehrere Jahre in möglichst vielen Fächern in der neuen Sprache statt (bis auf das Fach Deutsch). Die Unterrichtsinhalte sind sehr anschaulich gestaltet. Die neue Sprache entwickelt sich beiläufig, wobei Muttersprache und Fachwissen nicht beeinträchtigt werden.

Der natürliche Erwerb neuer Sprache(n) im „Sprachbad“ führt nachweislich zu schnellen Erfolgserlebnissen der Kinder.

Zuletzt aktualisiert am 04.10.2019 von H.C..

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